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Das Training war beendet. Anne packte ihre Sportsachen zusammen und trat auf den matt beleuchteten Parkplatz vor der Sporthalle. Sie ging zum Fahrradständer, machte das Fahrrad los und schwang sich darauf.

Auf jemanden zu warten brauchte sie nicht, sie hatte keine Freunde, sie hatte nie eine richtige Freundin gehabt. Sicher gab es Leute, mit denen man sich unterhalten konnte, sie war auch nicht etwa eine Außenseiterin, sie war überall stets wilkommen, weil sie ein ruhiges und schüchternes, aber nettes Mädchen war, doch jemand mit dem sie alles machen konnte, Streiche spielen, oder mal richtig Scheiße bauen, eine richtige Freundin eben, hatte sie einfach nicht.

Traurig ein melancholisches Lied vor sich hinpfeifend fuhr sie durch die nahezu unbeleuchteten Straßen. Schreckliche Vorstellungen spielten mit Annes Gedanken. Sie dachte, dass sie ja doch niemand vermissen würde, wenn sie jetzt einfach nicht mehr da wäre. Es gäbe, außer ihren Eltern niemand auf dieser Welt, der ernsthaft um sie trauern würde. Mit der Zeit wurden die Straßen immer dunkler. Im Schutz der Dunkelheit stiegen Anne langsam die Tränen in die Augen und flossen über ihre kalten Wangen. Mit einem tief-traurigem Schniefen wischte sie sie weg, und fiel wieder in ihre von Leid erfüllten Gedanken zurück.

Für manche, die sie kannten war die "Heulerei" sicherlich unverständlich, da sie doch alles hatte, was sie brauchte. Sie hatte Freundinnen, mit denen sie regelmäßig spielte, sie war nicht schlecht in der Schule und auch gut in der Schule. Auch mit dem Aussehen stand es nicht zum Schlechtesten. Diese Menschen verstanden ihr Wesen einfach nicht, sie sehnte sich nach mehr. Nach Geborgenheit, die einem die eigenen Eltern nicht mehr bieten könne, ihr ganzes Leben schon, aber in dieser Phase ihres Lebens war es am Schlimmstens, es war schlicht die Sehnsucht einer Pubertierenden nach der Geborgenheit der Liebe. Doch sie hatte nicht das Gefühl, als könnte ihre Sehnsucht jemals erfüllt werden könnte. Ihr schüchternes Wesen führte oftmals dazu, dass sie einfach, und damit auch ihre innerliche und äußerliche Schönheit übersehen wurde. Die wenigen Personen, die sie nicht übersahen, waren meistens Böse Menschen gewesen, die ihr etwas abnehmen wollten, oder sie einfach nur in eine peinliche Situation bringen wollten, so dass sie sich mittlerweile gegen jeden tiefen Blick wehrte. Ihre wahren Farben schimmerten durch Fassaden, die sie um sich gebaut hatte, dass Schloss an ihrer Seele, war selbst für einen, der ihr Vertraute schwer zu knacken. Dass alles nur weil sie keinen Menschen verletzen wollte und konnte, eine Eigenschaft die man heutzutage sehr selten findet, da diese Menschen meistens von skrupellosen Menschenverächtern ausgenutzt werden, die aber heute nicht mehr als solche bezeichnet werden, da sie selbst die Überhand übernommen haben.

Nur deswegen fuhr sie an einem dunklen Novemberabend, traurig, weinend, mit einer tiefen Sehnsucht nach einem Menschen, dem sie vertrauen konnte nach Hause. Ohne Hoffnug, dass sie jemals einen solchen Menschen finden würde.



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